Zum geplanten Flüchtlingsheim in Schönwalde-Dorf – die SPD Schönwalde-Glien nimmt Stellung

Veröffentlicht am 16.06.2015 in Kommunalpolitik

Die Aufnahme von Asylbewerberinnen und -bewerber ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie ist vor allem aber unsere humane Pflicht, nicht nur eine durch unser Grundgesetz aufgegebene Verpflichtung. Wir gehen davon aus, dass die Menschen, die den Kriegen und der Gewalt, der Diskriminierung und der Verfolgung ausgesetzt waren, aus tiefer Not ihre Heimat verlassen mussten, sich von ihren Familien trennten, ihr Hab und Gut verloren haben, auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Wir möchten deshalb möglichst alle unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Gemeinde erreichen, wenn wir sie auffordern, engagiert und tatkräftig mitzuwirken, dass die Flüchtlinge sich aufgehoben und angenommen fühlen. Wir alle sollten uns jetzt solidarisch verhalten.

Wilfried Seiring betont für die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung die Verantwortung der Schule und der Kindertagesstätten: „Zum Bildungsauftrag gehören der Abbau von Vorurteilen, die Vermittlung von Toleranz, Empathie und der Gedanke der Völkerfreundschaft. So können Pädagogen Furcht vor Fremden abbauen und eine Willkommenskultur altersgemäß mit Leben füllen.“

Wir verkennen nicht, dass Probleme entstehen werden, dass der eine oder andere von uns Sorge oder Befürchtungen mit der neuen Situation verbindet. Auch deshalb fordern wir von allen Verantwortlichen im Land, im Kreis und in der Gemeinde, möglichst frühzeitig und vollständig über alle Fragen zu informieren, die mit der Aufnahme von Flüchtlingen verbunden sind. Zugleich fordern wir alle auf, Aktivitäten zu fördern, die der Integration dienen und die  Recht und Gesetz beachten, sowohl gegenüber denen, die Asyl erhalten als auch gegenüber jenen, die unberechtigt Asyl fordern.

„Die meisten der ankommenden Flüchtlinge haben in größter Not ihre Heimat verlassen. Wir in der SPD Schönwalde-Glien werden das Mögliche tun, um ihre Integration zu unterstützen.“, so Katrin Düring. „Grundsätzlich favorisieren wir eine dezentrale Unterbringung. Die Verteilung der Flüchtlinge im Gemeindegebiet sollte nochmals auf den Prüfstand kommen.“

 

Dr. Katrin Düring                                                       Wilfried Seiring, Fraktionsvorsitzender
v.i.S.d.P.

 

Kommentare

Zu Artikeln, die älter als 90 Tage sind, können keine Kommentare hinzugefügt werden.

Antwort Schaible

Liebe SPD in Schönwalde-Glien, Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie in einen Topf mit Hr. Schaible warf. Diese Information hatte ich nicht. @Hr. Schaible, wollen Sie diese Freunde? VG H. Hanske

Autor: H. Hanske, Datum: 31.07.2015, 12:11 Uhr


Mitgliedschaft

Sehr geehrter Herrr Hanske, seit Februar 2015 bin ich, aus eigenem Wunsch, aus der SPD ausgetreten und somit kein Mitglied mehr. Beste Grüße an Sie.

Autor: Schaible, Datum: 31.07.2015, 10:38 Uhr


Beitrag von Hr. Schaible auf Chance.org

Liebe Genossen von der in Schönwalde so hart kämpfenden SPD. Sie tun sich im Moment keinen Gefallen. Denn entweder Sie schreiben den üblichen Kram hier auf Ihren Seiten, oder Sie haben einen Genossen in Ihren Reihen, der Ihnen aktuell ein klassisches "Bein stellt". Ihr Herr Schaible postet auf Change.org einen Aufruf über die Unzumutbarkeit der Unterbringung von Flüchtlingen im Schönwalder Erlenbruch. Wie er das macht und mit welchem einfältigen und polemischen Hintergrund ist für mich als Schönwalder beschämend und für Sie einfach nur lächerlich. Nur soviel: Prüfen Sie mal, wer in den sozialen Medien genau die Sau des Herrn Schaible durchs Dorf treibt. Diese "Freunde" wollen Sie bestimmt nicht. Wenn Sie ehrlich und rechtschaffend in Not gekommenen Menschen helfen wollen, tun Sie das und ich bin dabei. Für die Auswüchse eines Herrn Schaible habe ich nur Verachtung. Mit freundlichen Grüßen

Autor: H. Hanske, Datum: 30.07.2015, 22:42 Uhr


Sagen Sie uns Ihre Meinung...

SPD - Mitglied werden

WIR auf Facebook

Unterstützen Sie den SPD-Ortsverein Schönwalde

LINKS